Person hinter Tür
Freitag, 24. Oktober 2014 um 06:24 Uhr

Per Pieper-Gruppenalarm wurde am Freitag um 6:24 Uhr der Ortsfeuerwehr Neuenburg gemeldet: "Behinderte Person hinter Tür ruft um Hilfe". Nach dem zeitgleichen Eintreffen des Neuenburger Löschgruppenfahrzeuges mit dem Rettungsdienst wurde die Lage gemeinsam erkundet. Diese Erkundung ergab, dass ein auf kipp-stehendes Fenster durch die Feuerwehr zu öffnen war, ein Feuerwehrangehöriger einsteigen und die Zugangstür zur Wohnung von innen aufsperren konnte. Der Rettungsdienst versorgte anschließend die Person. Da das Fenster nach dem Öffnen durch die Feuerwehr immer noch vollständig und sicher schloss, bedurfte es keine weiteren Sicherungsmaßnahmen. Cirka eine halbe Stunde nach Alarmierung übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle der eintreffenden Polizei und rückte ab.

 
Gemeindebrandmeiste Heiner Haesihus verabschiedet
Donnerstag, 25. September 2014 um 19:00 Uhr

Mit Blaulicht und in voller Montur erwarteten zahlreiche Kameraden Heiner Haesihus vor dem Zeteler Hankenhof.

Sie haben alles aufgefahren, was sie zu bieten haben: Die Ortswehren aus Zetel und Neuenburg kamen mit Blaulicht, in Uniform und vor allem in großer Zahl. Alle wollten Heiner Haesihus verabschieden, der nach 13 Jahren als Gemeindebrandmeister und fast 40 Jahren aktivem Feuerwehrdienst nun in die Altersabteilung wechselt. Er hat die Altersgrenze erreicht, und muss daher – eher unfreiwillig – den Feuerwehrhelm an den Nagel hängen.
Verabschiedung des Gemeindebrandmeister

Nachdem die Feuerwehrleute zur Begrüßung spaliergestanden hatten, kamen sie alle im Zeteler Hankenhof zusammen. Die Liste der Redner war lang, und alles, was die Ehrengäste zu sagen hatten, war ehrlich und aufrichtig gemeint.

„Ab dem 1. Oktober geht für dich kein Melder mehr an“, sagte Bürgermeister Heiner Lauxtermann. „Eigentlich schickt man so jemanden, der noch voll im Saft steht, nicht nach Hause.“ Heiner Haesihus war sichtlich ergriffen. Er sagte später in seiner eigenen Rede: „Dies ist der Augenblick, vor dem ich mich lange gefürchtet habe. Noch bedeutet der Wechsel in die Altersabteilung für mich vorwiegend Verlust. Ich werde das Gefühl vermissen, gebraucht zu werden.“ Er habe die Arbeit in der Feuerwehr immer geliebt und habe deswegen immer vollen Einsatz gebracht. Seine Worte kamen von Herzen, so wie die Worte der anderen Redner.

„Heiner, du hast Maßstäbe gesetzt“, sagte Gerd Kozlowski von der Zeteler Polizei in seiner unnachahmlichen Art. Er erzählte, wie das immer so gelaufen ist: Es kommt über Funk die Meldung, dass Rauchentwicklung in Blauhand gesichtet wurde, aber nur, wenn Heiner Haesihus mit Blaulicht in seinem silbernen Privatwagen vorbeigefahren war, war klar: Es brennt. Er sei meist schneller gewesen als die Kameraden mit den Feuerwehrfahrzeugen, er war eben immer einsatzbereit.

Als Vorsitzender des Feuerwehrverbandes und Kreisbrandmeister sprach auch Gerhard Zunken. Er hatte noch eine besondere Überraschung für Heiner Haesihus: Wegen herausragender Verdienste für die Feuerwehr verlieh er dem Gemeindebrandmeister das Feuerwehrehrenkreuz in Silber.

Dafür, dass Heiner Haesihus in seiner dreizehnjährigen Amtszeit als Gemeindebrandmeister die Ortswehren aus Zetel und Neuenburg näher zusammengebracht hat, bedankten sich die Ortsbrandmeister aus Zetel und Neuenburg. Und auch Holger Reuter von der Feuerwehr in Bockhorn sprach seinen Dank für die gute Kameradschaft aus.

Für das Engagement von Heiner Haesihus in der Notfallseelsorge bedankte sich Pastor Michael Trippner.

In der Altersabteilung wird der langjährige Feuerwehrkamerad wieder ganz unten in der Hierarchie anfangen. Er wird „erster Bierholer“.

„Heiner, du hast im besten Sinne fertig“, sagte Bürgermeister Lauxtermann.

Ein Hintertürchen hat sich Haesihus aber dennoch offengehalten: Er hilft mit seiner Erfahrung bei der Einrichtung der neuen Technischen Einsatzleitung des Landkreises mit.

Quelle: NordWest Zeitung

 
Alles hört auf ihr Kommando
Mittwoch, 24. September 2014 um 17:00 Uhr

Feierliche Übergabe des Blaulichts (vorne von links): Rainer Spechtels, Stefan Eilers und Heiner Haesihus, hinten von links: Bürgermeister Heiner Lauxtermann, Heike Spechtels, Olaf Redenius, Kreisbrandmeister Gerhard Zunken, Ausschussvorsitzender Fred Gburreck, Harm Langediers, Sonja Eilers und Jan Bökhaus

Für Stefan Eilers ist es eine große Ehre, aber auch eine große Verantwortung: Der 40-jährige Neuenburger ist jetzt zum Gemeindebrandmeister ernannt worden. Er übernimmt das Amt – und das dazugehörige Blaulicht – von Heiner Haesihus.

Haesihus muss ausscheiden, weil er die Altersgrenze erreicht hat (NWZ  berichtete). Mit seinem Nachfolger hat er schon lange zusammengearbeitet, die Entscheidung für Stefan Eilers ist einmütig gefallen.

Zum stellvertretenden Gemeindebrandmeister ist Rainer Spechtels kommissarisch ernannt worden. Der 44-Jährige muss noch den einen oder anderen Lehrgang absolvieren, bevor er das Amt offiziell innehaben kann. Bei der Feierstunde im Rathaus überbrachten Vertreter der Ortswehren Zetel und Neuenburg ebenso ihre Glückwünsche und Grüße wie Kreisbrandmeister Gerhard Zunken, der Vorsitzende des Wirtschafts-, Finanz- und Feuerschutzausschusses, Fred Gburreck, und Bürgermeister Heiner Lauxtermann.

„Jede Form von Zusammenarbeit ist euch zugesichert“, sagte Lauxtermann.

Auch Heiner Haesihus gab seinem Nachfolger und dessen Stellvertreter beste Wünsche mit auf den Weg. „Denkt immer daran, dass ihr Mittler zwischen Feuerwehr und Verwaltung seid, und zwar zum Wohle der Bevölkerung. Das ist nicht wie beim Vorsitzenden eines Vereins, der vor allem den eigenen Verein im Blick haben muss. Für euch muss das Wohl der Bevölkerung im Mittelpunkt stehen“, sagte er. Für seinen Nachfolger hatte er, als Symbol des Amtes, das Blaulicht mitgebracht, das der Gemeindebrandmeister in seinem Privatwagen bereithält. Es werde für ihn sicher schwierig, „in die riesigen Fußstapfen von Heiner zu treten“, sagte Stefan Eilers.

„Ein weinendes und ein lachendes Auge“ hatte Kreisbrandmeister Gerhard Zunken, denn er gewinne nicht nur einen neuen Gemeindebrandmeister, sondern verliere damit auch Stefan Eilers als Schriftführer in der Kreisfeuerwehr. „Aber ich freue mich sehr, dass ihr das in Zukunft gemeinsam macht“, sagte er zum neuen Team an der Spitze der Gemeindefeuerwehr.

Rainer Spechtels sagte: „Ich war erstaunt über das Wahlergebnis. Das ist für mich sehr viel Neues hier.“ Er kann schon mal fleißig lernen: Heiner Haesihus hat ihm für den Anfang einen dicken roten Ordner mitgebracht: Es ist der erste von drei Bänden des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes.

Quelle: NordWest Zeitung

 
Gemeindeübung: schwerer Verkehrsunfall mit vielen Verletzten
Dienstag, 16. September 2014 um 19:30 Uhr

Zu einer Gemeindeübung wurden die Freiwilligen Feuerwehren Neuenburg und Zetel und das Deutsche Rote Kreuz gegen 19.30 Uhr nach Astederfeld alarmiert. Fünf Minuten später stand der Feuerwehrunimog der Neuenburg vor dem „Haus am Königssee“, wo ein aufwendiges Übungsszenario eingerichtet worden war: Ein Busunfall mit mehreren Verletzten, dazu ein Unfall mit weiteren Verletzten, an dem ein Traktor und ein Pkw beteiligt waren.

Der Reisebus, so das Szenario, war aus Neuenburg kommend in Richtung Tarbarg unterwegs, um eine Reisegesellschaft zu einem Kegeltreff nach Tarbarg zu bringen. Der Trecker war mit schwerer Last aus der Kloppenburgstraße gefahren. Bus und Trecker treffen sich so unglücklich, dass der Bus in einen Graben rutscht. Der hinter dem Bus fahrende Pkw versucht auszuweichen und kollidiert frontal mit dem Trecker. Der Pkw-Beifahrer ist eingeklemmt. Rolf Ehlers (Ehlers Reisen) hatte einen Bus zu Verfügung gestellt, der Trecker mit Anhänger kam von Landwirt Frank Säfken.

Schnell waren die Aufgaben verteilt: Die Neuenburger Feuerwehrleute kümmerten sich um die „Verletzten“ im Bus, die Zeteler kümmerten sich um die „Verletzten“ in Traktor und Pkw. Beteiligt waren die Schnelle Einsatzgruppe des DRK Sande, die Depotfeuerwehr (Rüstwagen RW2), Notfallseelsorge und Polizei.

Unter den Beobachtern waren Kreisbrandmeister Gerhard Zunken, sein Stellvertreter Olaf Fianke und Bürgermeister Heiner Lauxtermann. Der Bürgermeister zeigte sich von der Einsatzbereitschaft der Feuerwehrleute beeindruckt: „Unglaublich, die acht Minuten wurden eingehalten“, sagte er zu der vorgegebenen Zeitspanne zwischen Alarm und Eintreffen an der Unfallstelle. Auch Kreisbrandmeister Zunken lobte das Vorgehen der Feuerwehrleute.

Stefan Eilers, stellvertretender Gemeindebrandmeister, wies darauf hin, dass normalerweise bei so vielen Verletzten mehrere Zelte zur Versorgung der Verletzten aufgebaut würden. Darauf hatte man verzichtet, um die Übung nicht auf sonst mögliche fünf Stunden auszudehnen.

Quelle: NordWest Zeitung

 
Großbrand: Scheunenbrand in Collstede
Freitag, 08. August 2014 um 06:35 Uhr

Am Freitagmorgen geriet ein Strohlager in einer Scheune in Collstede in Brand. Neben dem Strohlager befand sich ein Rinderstall, in dem sich 58 Jungtiere aufhielten. Der Landwirt konnte die meisten Jungtiere ins Freie treiben. Nach Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Neuenburg wurde aufgrund der schon erreichten Ausdehnung des Brandes zudem noch die Freiwillige Feuerwehr Zetel alarmiert. Gemeinsam gingen die Kräfte vor und bauten eine Wasserversorgung auf, dämmten den Brand ein, so dass eine weitere Ausdehnung verhindert werden konnte und schafften mit einem Radlader die Rundballen auf eine benachbarte Wiese um sie dort vollständig zu zerlegen und ablöschen zu können. In dieser Zeit wurden die frei laufenden Jungtiere wieder eingefangen und in eine leer stehende Scheune verbracht. Nach mehreren Stunden war der Brand bis auf einige kleine Glutnester abgelöscht. Elf der Jungtiere sind bei diesem Brand unmittelbar im Feuer oder später aufgrund ihrer schweren Verletzungen verstorben. Eine Brandwache verblieb bis zum Ende des Tages und löschte, wie auch in den nachfolgenden Tagen auf Abruf, immer wieder aufglimmende Glutnester im Stroh.

 


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